
Company for Women | Foto: Avon
Die Geschichte des weltbekannten Kosmetik-und Körperpflege-Konzerns Avon beginnt bereits im Jahr 1886, als David Mc Connell die California Perfume Company in New York gründet und sie mit der Strategie des Tür-zu-Tür-Verkaufs betreibt. Der Name Avon ist William Shakespeare gewidmet und dessen Geburtsstadt Stratford-upon-Avon. Die ersten Niederlassungen des amerikanischen Unternehmens in Deutschland und in Großbritannien werden im Jahr 1959 gegründet. Heute ist Avon weltweit in mehr als 100 Ländern tätig, der Umsatz beläuft sich auf über 10 Milliarden US-Dollar. Das Vertriebsnetz zählt dabei etwa sechs Millionen Avon-Beraterinnen.
Angeboten wird heute eine breit gefächerte Produktpalette aus den Bereichen Hautpflege, Make-up, Körperpflege, Haarpflege, Sonnenpflege und Düfte. Das Angebot richtet sich dabei aber nicht nur an Frauen, die Marke führt unter Avon for Men auch eine Reihe von Pflegeprodukten für die Männer wie Aftershave, Deoroller oder Eau de Toilette. Die Marke ist aber auch in anderen Segmenten gut aufgestellt, was das Sortiment an Uhren, Modeschmuck und Accessoires wie Sonnenbrillen und Taschen beweist.
Darüber hinaus kommen Wellnessprodukte wie Handpflege- und Fußmassage-Sets, Einlegesohlen und Nackenstützkissen ebenso zum Verkauf wie die Tag- und Nachtwäschekollektion mit dem Namen Avon Fashion. Das vielseitige Angebot runden Kinderartikel sowie Geschenkaccessoires aus dem Bereich Heimtextilien ab, zu denen Handtücher und Tischdecken gehören, dennoch bleiben die Kosmetik- und Pflegeartikel für die Frauen aber stets das Kerngeschäft der Marke.

Schminkset von Avon | Foto: Avon
Nicht umsonst ist der Verkauf aller Avon-Produkte ausschließlich über Avon-Beraterinnen geregelt, das direkte Bestellen war also in der Vergangenheit nicht möglich. Diese für das Unternehmen stets mit Erfolg gekrönte Vorgehensweise konnte man zumindest bis zum Zeitalter des Internets aufrecht erhalten und die Umsatzzahlen bewiesen ja auch, dass man damit in der richtigen Spur lag.
Die Beraterinnen übten diese Beratertätigkeit oftmals auch als Nebenbeschäftigung und mit viel Engagement aus. Aber auch Avon musste die Zugkraft des Internets erkennen und reagieren. Seit dem Jahr 2000 besteht in Deutschland nun die Möglichkeit, die Produkte über das Internet zu beziehen, einen entsprechenden Onlineshop hat das Unternehmen eingerichtet und organisiert hier den Verkauf. Mittlerweile nutzen parallel aber auch diverse Beraterinnen mit eigenen Onlineportalen die Produkte auf den Markt zu bringen, um ihren Umsatz zu steigern.